Um alle Funktionen dieser Website nutzen zu können, muss JavaScript aktiviert sein. Nachfolgend finden Sie Anweisungen zum Aktivieren von JavaScript in Ihrem Webbrowser.
Martin Engineering kündigt zwei robuste Sekundärriemenreiniger an, die beide auf Geschwindigkeit und einfache Wartung ausgelegt sind.
Die reversiblen Reinigungsgeräte DT2S und DT2H wurden entwickelt, um Systemausfallzeiten und den Arbeitsaufwand für Reinigung oder Reparaturen zu reduzieren und gleichzeitig die Lebensdauer anderer Komponenten zu verlängern.Förderbandkomponenten.
Dank einer einzigartigen, zweiteiligen Klingenkassette, die sich auf einem Edelstahldorn ein- und ausschieben lässt, kann der Reiniger gewartet oder ausgetauscht werden, ohne den Förderbandbetrieb anzuhalten, sofern die erforderlichen Sicherheitszulassungen vorliegen. „Selbst wenn der Reiniger voll mit Material ist“, so Dave Mueller, Produktmanager für Förderanlagen bei Martin Engineering, „kann die Hälfte des geteilten Rahmens entfernt werden, sodass das Filterelement in fünf Minuten ausgetauscht werden kann. Dadurch hat der Anwender stets eine Ersatzkassette parat und kann die Klingen bei Bedarf schnell austauschen. Anschließend kann er die gebrauchten Kassetten zurück ins Lager bringen, reinigen und die Klingen wieder einsetzen, sodass sie für den nächsten Einsatz bereit sind.“
Diese Sekundärreiniger eignen sich für vielfältige Anwendungen, vom Bergbau über die Materialverarbeitung und den Steinbruchbetrieb bis hin zur Zementherstellung, Lebensmittelverarbeitung und anderen Schüttgutumschlagsvorgängen. Beide Produkte reduzieren den Materialrücktransport deutlich und sind für den Einsatz mit Rückförderbändern konzipiert, um Beschädigungen an Bändern oder Verbindungsstellen zu vermeiden. Der DT2-Reiniger mit Stahlklinge und Wolframkarbidspitze in einem flexiblen Sockel bietet eine einfache und effektive Lösung für viele Probleme im Zusammenhang mit dem Rücktransport.
Der reversible Reiniger DT2H XHD ist für besonders anspruchsvolle Bedingungen mit hohen Belastungen auf Förderbändern mit einer Breite von 400 bis 2400 mm (18 bis 96 Zoll) und Geschwindigkeiten bis zu 6,1 m/s (1200 ft/min) ausgelegt. Materialrückstände können auf dem Rücklauf des Förderbandes auftreten, wenn das Reinigungssystem nach dem Entladen nicht den Großteil des am Förderband haftenden Materials entfernt. Verstärkte Ablagerungen verursachen unnötige Reinigungskosten und können, wenn sie nicht kontrolliert werden, zu vorzeitigem Verschleiß von Förderbandkomponenten führen.
„Rückstände können extrem klebrig und rau sein, was Förderbandkomponenten verschmutzen und zu vorzeitigem Verschleiß führen kann“, erklärt Müller. „Ein Schlüsselfaktor für den Erfolg dieser Kehrmaschinen ist der negative Anstellwinkel (unter 90°) der Klingen. Durch den negativen Winkel entsteht eine Art Kratzwirkung, die potenzielle Bandschäden minimiert und gleichzeitig eine hervorragende Reinigungsleistung gewährleistet.“
Wie sein größeres Schwestermodell, der Martin DT2S Rückwärtsreiniger, kann er an Förderbändern mit einer Breite von 400 bis 4800 mm (18 bis 96 Zoll) montiert werden. Im Gegensatz zum DT2H ist der DT2S jedoch für eine geringere maximale Bandgeschwindigkeit von 4,6 m/s (900 Fuß/Minute) bei Förderbändern mit vulkanisierten Verbindungen ausgelegt. Mueller erklärt dies hauptsächlich mit den unterschiedlichen Anwendungsbereichen: „Der DT2S verfügt über ein schlankes Gehäuse, wodurch er auch in nur 178 mm (7 Zoll) schmalen Zwischenräumen Platz findet. Daher kann der DT2S auch an sehr schmalen Förderbändern befestigt werden.“
Beide DT2-Reiniger eignen sich für den Einsatz in Umgebungen mit mittlerer bis hoher Beanspruchung und bieten dauerhafte Lösungen für komplexe Probleme, die durch Rücktransporte entstehen, und minimieren das Austreten von Material.
Ein Beispiel für eine sauberere Arbeitsweise findet sich in der Mine der Pueblo Viejo Dominicana Corporation (PVDC) in der Provinz Sanchez Ramirez, etwa 89 km nordwestlich von Santo Domingo in der Dominikanischen Republik.
Die Betreiber von Förderanlagen klagen über übermäßige Materialrückstände und Staubentwicklung, was zu kostspieligen Anlagenausfällen, ungeplanten Stillstandszeiten und erhöhtem Wartungsaufwand führt. Die Produktion läuft 365 Tage im Jahr, doch zwischen April und Oktober bewirkt die Feuchtigkeit, dass feine Tonpartikel verklumpen und das Fördergut klebrig wird. Die Substanz, die die Konsistenz dicker Zahnpasta hat, kann zudem kleine Zuschlagstoffe am Förderband haften lassen und so schädliche Materialrückstände verursachen, die Rollen und Verteiler beschädigen können.
Innerhalb von nur zwei Wochen ersetzten die Techniker von Martin an 16 Standorten die vorhandenen Bandabstreifer durch Martin QC1 Cleaner XHD Primärabstreifer mit haftungsarmen Urethanklingen, die speziell für klebrige Materialladungen entwickelt wurden, und DT2H Sekundärabstreifer. Die Sekundärabstreiferklingen sind beständig gegen hohe Sommertemperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit und kontinuierliche Produktionsabläufe.
Nach der Modernisierung sind die Betriebsabläufe nun sauberer, sicherer und effizienter, was Führungskräften und Stakeholdern mehr Vertrauen in den weiteren Betrieb der Mine gibt, die voraussichtlich in den nächsten 25 Jahren oder länger profitabel sein wird.
Veröffentlichungsdatum: 18. Juli 2022