Wie wählt man das richtige Förderband für einen Bandförderer aus?

Das Förderband ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Bandförderanlage und dient dem Transport von Materialien zu den vorgesehenen Orten. Seine Breite und Länge hängen von der ursprünglichen Konstruktion und dem Layout der Anlage ab.Förderband.

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01. Klassifizierung von Förderbändern

Gängige Förderbandmaterialien lassen sich in zwei Kategorien einteilen: Zum einen Stahlseilkern, der eine hohe Tragfähigkeit und gute physikalische und mechanische Eigenschaften aufweist und somit den Anforderungen an einen Hochgeschwindigkeitstransport bei gleichzeitig hoher Förderleistung gerecht wird; Zum anderen Nylon, Baumwolle, Gummi und andere Materialien, die hinsichtlich Fördervolumen und -geschwindigkeit dem Stahlseilkern etwas unterlegen sind.

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02. Wie wählt man das passende Förderband aus?

Die Auswahl vonFließbandDie Leistung eines Förderbandes hängt von Faktoren wie Förderbandlänge, Förderleistung, Bandspannung, Eigenschaften des Förderguts, Materialannahmebedingungen und Arbeitsumgebung ab.

Die Auswahl des Förderbandes muss folgende Anforderungen erfüllen:

Für kurze Förderstrecken eignet sich ein Förderband mit Polyestergewebekern. Bei Förderbändern mit hoher Förderleistung, langer Förderstrecke, großer Förderhöhe und hoher Zugkraft ist ein Stahlseilförderband vorzuziehen.

Die zu transportierenden Materialien enthalten blockartige Bestandteile mit großer Größe. Bei einem hohen direkten Fall am Aufnahmepunkt sollte ein stoß- und reißfestes Förderband ausgewählt werden.

Die maximale Anzahl der Lagen eines mehrlagigen Gewebekern-Förderbandes sollte 6 Lagen nicht überschreiten; wenn das Fördergut besondere Anforderungen an die Dicke des Förderbandes stellt, kann diese entsprechend erhöht werden.

Das unterirdische Förderband muss flammhemmend sein.

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Verbindungsstück des Förderbandes

Die Art der Verbindung zwischen Förderband und Förderband ist entsprechend der Art des Förderbandes und den Eigenschaften des Förderbandes auszuwählen:

Das Stahlseil-Förderband muss vulkanisierte Verbindungen aufweisen;

Für mehrlagige Gewebekern-Förderbänder sollte eine vulkanisierte Verbindung verwendet werden;

Für Förderbänder mit durchgehendem Gewebekern sollten Klebe- oder mechanische Verbindungen verwendet werden.

Die Art der Vulkanisationsverbindung des Förderbandes: Bei mehrlagigen Gewebekern-Förderbändern sollte die Stufenverbindung verwendet werden; bei Stahlseil-Förderbändern kann je nach Zugfestigkeitsklasse eine oder mehrere Vulkanisationsverbindungen verwendet werden.

Sicherheitsfaktor des Förderbandes

Der Sicherheitsfaktor des Förderbandes sollte je nach den jeweiligen Bedingungen gewählt werden: Bei einem allgemeinen Bandförderer kann der Sicherheitsfaktor eines Drahtseilkern-Förderbandes 7-9 betragen; wenn der Förderer einen kontrollierten Sanftanlauf und Bremsmaßnahmen durchführen soll, sind 5-7 wünschenswert.

03. Wie wähle ich Bandbreite und Geschwindigkeit aus?

1. Bandbreite

Generell gilt: Bei gleicher Bandgeschwindigkeit steigt die Förderleistung eines Förderbandes mit zunehmender Bandbreite. Das Förderband muss breit genug sein, damit sich große Blöcke des transportierten Block-Pulver-Gemisches nicht am Bandrand ablagern. Zudem müssen die Innenmaße der Aufgaberinne und der Abstand zwischen den Führungsrinnen ausreichend sein, um ein Verstopfen des Gemisches mit unterschiedlichen Partikelgrößen zu verhindern.

2. Bandgeschwindigkeit

Die richtige Bandgeschwindigkeit hängt maßgeblich von der Art des zu fördernden Materials, der erforderlichen Förderleistung und der gewählten Bandspannung ab.

Bei der Auswahl der Bandgeschwindigkeit sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

Bandbreite: Je kleiner die Bandbreite ist, desto instabiler ist sie bei hohen Geschwindigkeiten und desto anfälliger ist sie für starke Streuung.

Feststehende Förderbänder: Im Allgemeinen ist die Installationsqualität relativ hoch und eine höhere Bandgeschwindigkeit wird bevorzugt, während die Geschwindigkeit von halbfeststehenden und mobilen Förderbändern relativ niedrig ist.

Bei horizontalem oder nahezu horizontalem Transport kann die Geschwindigkeit höher sein. Je größer die Neigung ist, desto leichter rollt oder gleitet das Material, und desto niedriger sollte die Geschwindigkeit sein.

Förderband mit geneigter Installation: Im Vergleich zu anderen Förderbändern sollte die Geschwindigkeit des abwärts gerichteten Förderbandes geringer sein, da die Materialien beim Abwärtstransport leichter auf dem Band rollen und rutschen können.

Je höher die Förderleistung in Tonnenkilometern ist, desto höher muss die Bandfestigkeit sein. Um die Bandfestigkeit zu reduzieren, kann eine höhere Geschwindigkeit eingesetzt werden.

Die Biegung des Förderbandes auf der Rolle: Belastung und Materialaufprall verursachen Verschleiß am Förderband. Daher ist es ratsam, kurze Förderstrecken zu verlangsamen. Um die Bandspannung zu reduzieren, werden lange Förderstrecken hingegen häufig mit hoher Geschwindigkeit betrieben.

Das Förderband kann die vom System benötigte Förderleistung erbringen, die hauptsächlich durch die Bandbreite und die Bandgeschwindigkeit bestimmt wird. Die Bandgeschwindigkeit hat großen Einfluss auf die Bandbreite, das Eigengewicht, die Kosten und die Betriebsqualität des Förderbandes. Bei gleicher Förderleistung können zwei Varianten gewählt werden: größere Bandbreite und niedrigere Bandgeschwindigkeit oder kleinere Bandbreite und höhere Bandgeschwindigkeit. Bei der Wahl der Bandgeschwindigkeit sind folgende Faktoren zu berücksichtigen:

Eigenschaften und Prozessanforderungen der geförderten Materialien

(1) Bei Materialien mit geringer Abrasivität und kleinen Partikeln, wie Kohle, Getreide, Sand usw., sollte eine höhere Geschwindigkeit gewählt werden (im Allgemeinen 2~4 m/s).

(2) Bei Materialien mit hoher Abrasivität, großen Blöcken und der Gefahr des Zerkleinerns, wie z. B. großen Kohlestücken, großen Erzen, Koks usw., wird eine niedrige Geschwindigkeit (im Bereich von 1,25 bis 2 m/s) empfohlen.

(3) Bei pulverförmigen Werkstoffen oder Werkstoffen, die viel Staub aufwirbeln, sollte eine niedrige Geschwindigkeit (≤ 1,0 m/s) gewählt werden, um Staubaufwirbelungen zu vermeiden.

(4) Für Güter, leicht rollende Materialien oder Orte mit hohen Anforderungen an die Umwelthygiene ist eine niedrige Geschwindigkeit (≤1,25 m/s) geeignet.

Anordnung und Entlademodus des Bandförderers

(1) Bei Langstrecken- und Horizontalförderbändern kann eine höhere Bandgeschwindigkeit gewählt werden.

(2) Bei Förderbändern mit großer Neigung oder kurzer Förderstrecke ist die Bandgeschwindigkeit entsprechend zu reduzieren.

(3) Bei Verwendung des Entladewagens zum Entladen sollte die Bandgeschwindigkeit nicht zu hoch sein, im Allgemeinen nicht mehr als 3,15 m/s, da die tatsächliche Neigung des Förderbandes in den Entladewagen hinein groß ist.

(4) Beim Auswerfen mit dem Pflugentlader darf die Bandgeschwindigkeit aufgrund des zusätzlichen Widerstands und des Verschleißes 2,8 m/s nicht überschreiten.

(5) Die Bandgeschwindigkeit eines abwärts gerichteten Förderbandes mit großer Neigung darf 3,15 m/s nicht überschreiten.

Das Förderband ist die Hauptkomponente des Förderers und dient sowohl als Lager als auch als Antriebselement. Seine Kosten machen 30–50 % der gesamten Anlagenkosten aus. Daher ist bei der Auswahl des Förderbandmaterials, der Bandgeschwindigkeit und der Bandbreite besondere Sorgfalt geboten, um einen effizienten und stabilen Betrieb des Förderers zu gewährleisten.

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Veröffentlichungsdatum: 11. Januar 2023